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Backnanger Zeitung v.14.03.2012

Heiße Rhythmen in einer kalten Nacht

Althengstett "Brasil Jazz" begeistert immer

Schwarzwälder-Bote, vom 28.02.2012

Mit rasanten Rhythmen und temperamentvollem Gesang begeisterten die fünf Musiker Jeschi Paul, Martin Keller, Thorsten Meinhardt, Jürgen Braun und Jörn Baehr der Gruppe "Ipanema Beach Hotel" ein zahlreiches Publikum im "Schwarzen Schaf". 
Foto: Klormann Foto: Schwarzwälder-Bote

Mit rasanten Rhythmen und temperamentvollem Gesang begeisterten die fünf Musiker Jeschi Paul , Martin Keller , Thorsten Meinhardt , Jürgen Braun und Jörn Baehr der Gruppe " Ip anema Beach Hotel" ein zahlreiches Publikum im "Schwarzen Schaf". Foto: Klormann Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Ralf Klormann

Althengstett-Ottenbronn. Mit Gitarren, Saxofon, Schlagzeug und Bass, einer Vielzahl brasilianischer Instrumente, exzellenter Gesangsdarbietung sowie einer ordentlichen Portion Hüftschwung brachte die Gruppe " Ip anema Beach Hotel" am Wochenende die Räumlichkeiten des Schwarzen Schafs in Ottenbronn zum Beben.
Dabei präsentierte die Band nicht nur erneut ihr Programm "Nos Vamos Ao Brasil", wie zuletzt vor zwei Jahren, sondern zudem ganz neue, eigene Kompositionen sowie einige Coversongs, die die Künstler im Stil ihres unvergleichlichen Musikgenres "Brasil Jazz" herausragend bearbeitet hatten."Wir erweitern unser Repertoire eigentlich ständig mit Sachen, die uns gefallen", verriet Sängerin Jeschi Paul eine Zutat des Erfolgsrezepts der Musiker , durch die sich jeder Auftritt ein wenig anders, aber stets abwechslungsreich und mitreißend gestalte.

Ob rasante Rhythmen, sanfte Klänge, temperamentvolle Tanzeinlagen von Paul oder virtuose Soli sowie Im pr ovisationen der Instrumentalisten Martin Keller (Saxophon), Thorsten Meinhardt (Bass), Jürgen Braun (Perkussion) und Jörn Baehr (Gitarre) – die fünf Künstler verkörperten bei ihrer Darbietung stets eine solche Energie und Lebensfreude, dass selbst ein Lied über verlorene Liebe eine eher fetzige und optimistische denn traurige Wirkung entfaltete.

Trotz mittlerweile 15 Jahren Bandgeschichte zeigten die Musiker von Ermüdung oder gelangweilter Routine keine Spur, die langjährige Erfahrung schien sich eher überaus positiv auszuwirken.

"Am Anfang spielten wir zum Beispiel viele Stücke noch auf Englisch, aber es hat sich gezeigt, dass es im portugiesischen Original einfach besser wirkt", erzählte Paul, "und es macht auch immer noch Spaß, denn die Band entwickelt sich immer weiter."

So gelang es den Künstlern gegen Ende ihres Auftritts schließlich auch mühelos, einige Zuhörer des begeisterten Publikums dazu zu animieren, selbst das Tanzbein zu schwingen, wobei es sich im Unterschied zu ihrem letzten Auftritt im "Schwarzen Schaf" nicht nur um Frauen handelte.

Paul, die sich sehr über diese enorme Resonanz freute, kommentierte das gemischt geschlechtliche Engagement scherzhaft: "Da hat man mal gesehen, dass auch die schwäbische Männerhüfte zum Tanzen geeignet ist."

 

 

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